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Pressemitteilung Burg 2

Archiv der Rubrik Lokales - Euskirchen vom 18.09.2001:
Kölnische Rundschau

Burg Blankenheim
"Uneinnehmbare Ritterburg"

Blankenheim. Die Burg Blankenheim hat ein Eisentor erhalten. Zusammen mit einem neuen Stück Mauer ist das alte Rittergemäuer für ungebetene Gäste nun "uneinnehmbar".

Das alte Tor war kaputt, unansehnlich und erfüllte seinen Zweck nicht mehr. Auf Bitten der Herbergseltern hat sich der "Verein zur Förderung der Burg Blankenheim" der Sache angenommen und in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz die Mauer bauen und das Tor von Kunstschmiedemeister Norbert Trösch erstellen lassen.

Das Eisentor ist schnörkellos, darauf hat der Denkmalschutz wert gelegt, aber mit dem Wappen der Gemeinde Blankenheim und dem vom Jugendherbergswerk versehen. Die Mauer, rechts und links neben dem Tor, hat die Firma Haseleu aus Blankenheim errichtet.

"Alle Beteiligten waren etwas kostengünstiger", freute sich der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Andreas Lange, und bedankte sich gestern Morgen bei Norbert Trösch und bei Peter Haseleu für die gelungene Arbeit. Trotzdem musste der Verein noch insgesamt 54.000 Mark bezahlen, wobei das Tor 14.000 Mark kostete.

"Es ist so stabil, dass auch Kinder dran herumturnen können", versichert der Fördervereinsvorsitzende.

Die Mauer besteht im Kern aus Beton, ist zum Burghof hin verputzt und zur Außenseite mit Bruchsteinen verblendet. Die Steine hat Harry Bons in den umliegenden Dörfern bei Abbrucharbeiten organisiert. Die Abdeckung der Mauer besteht aus Basaltgestein, auch die beiden Kugeln rechts und links vom Tor.

Um weiter arbeiten zu können, benötigt der Förderverein weitere Spenden. Das Burgtor konnte finanziert werden, weil der Verein eine kleine Erbschaft gemacht hat.

Der Verein selbst ist sehr rührig und veranstaltet anspruchsvolle Konzerte im Rittersaal der Burg, der mit Mitteln vom Förderverein in Kürze renoviert werden soll. Bereits im Vorfeld hat der Verein ein weiteres Tor am alten Eingang erstellen lassen und die Beleuchtung im Innenhof der Burg auf der Zufahrt und dem Parkplatz finanziert.

Neues Tor für den Eingang zur Burg

Aufgrund der Hinterlassenschaft eines Blankenheimer Bürgers konnte nun der Eingangsbereich zur Burg neu gestaltet werden.

Blankenheim - Seit letzter Woche präsentiert sich der Eingang zur Blankenheimer Burg mit einem neuen Gesicht: Entlang der Eingangsfront entstand eine rund 25 Meter lange Bruchsteinmauer. Die Öffnung, durch die die Zugangsstraße führt, wird nun von einem mächtigen eisernen Tor geziert.

Gestern hatte nun der Vorsitzende des „Vereins zur Förderung der Burg Blankenheim“, Dr. Andreas Lange, zur offiziellen Übergabe geladen. „Ein Blankenheimer Bürger hat unseren Verein in seiner Erbschaft bedacht“, erläuterte er die Finanzierung der Umbauten. Für rund 40 000 Mark hatte die Blankenheimer Baugesellschaft (BB) die Mauer errichtet, für 14 000 Mark baute der Udenbrether Kunstschmiedemeister Norbert Trösch das 4,5 Zentner schwere Tor. Außerdem wurden auf dem Parkplatz vor der Burg zusätzliche Laternen errichtet und auch eine Treppe im Innenhof erhielt eine Beleuchtung. Im Rosengarten der Burg wurde ein Fahnenmast sowie Steinbänke errichtet. Nicht zuletzt konnte der Verein auch im ursprünglichen Zugang zur Burg ein massives Holztor einbauen.

Im linken Flügel des 4,30 Meter breiten Tores ist der Löwe aus dem Blankenheimer Wappen eingebaut, den rechten Flügel ziert das Logo des Jugendherbergsverbandes. „Das Tor wurde nach alter Technik gelocht und genietet“, berichtete der Kunstschmied. Anschließend wurde es feuerverzinkt und mit antiker Schmiedefarbe gestrichen.

Eigentlich sollten noch weitere Verzierungen in dem Tor angebracht werden, doch da spielte der Denkmalschutz nicht mit. „Das Tor hat nun einen mittelalterlichen Stil“, sagte Dr. Lange. Die Denkmalschützer legten auch Wert darauf, dass die Mauer als Bruchsteinmauer gebaut wurde. Die dafür nötigen Steine organisierte Harry Bons in der Blankenheimer Gegend bei zerfallenen Schuppen. Auch die Kugeln auf der Mauer neben dem Tor entsprechen Mittelalterlichem Stil. „Im Inneren hat die Mauer einen Betonkern“, erläuterte BB-Geschäftsführer Peter Haseleu. Die Aufhängung für das Tor reicht über einen Meter tief in den Betonkern der Mauer hinein. Und das hat seinen Grund: „Damit hält das Tor auch den Spielen der Kinder stand“, freute sich Claudia Paschek, die Leiterin der Jugendherberge.

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