404 Jahre Karneval in Blankenheim

Das Schellebäumche
 

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Chronik des Blankenheimer Karnevals

Das Schelleböumche

(sprich äu = öu)

Et Schelleböümche

In der Woche vor Karneval, beginnend mit dem Sonntag, zieht allabendlich das "Schelleböumche" durch unser Burgstädtchen. Mit der Trommel und Flötenspiel sollen die Blankenheimer auf den kommenden Karneval eingestimmt werden. Der Gruppe der Musikanten wird ein lyra-förmiges Holzgestell vorausgetragen, an dessen Querholmen verschiedenen klingende Glöckchen befestigt sind.

In früheren Zeiten wurde statt des Holzgestells ein Weihnachtsbaum verwendet, dessen Tannennadeln bereits abgefallen waren. Der Schellenbaum wird, damit die an ihm hängenden Glöckchen erklingen, im Takt der Musik nach oben und unten gestoßen.

Zur "Kapelle" gehören neben dem Schelleböumche mindestens ein Flötist und ein Trommler.

Heutzutage treten die Musikanten meistens in der Berufskleidung des jeweiligen Prinzen Karneval auf.

Meist wird der Juh-Jah gespielt, aber auch andere Lieder wie "D'r jecke Pit" gehören zum Repertoire.

Außerdem wird der Geisterzug vom Schelleböumche angeführt.

Ebenso wie Geisterzug und "Juh-Jah" konnte die Herkunft des "Schelleböumche" bisher nicht nachgewiesen werden.

schellebaum1.gif (5217 Byte)

Für jeden Blankenheimer beginnt erst mit dem Umzug des "Schelleböumche" die närrische Zeit und eilig muß man nun mit den Vorbereitungen für Karneval zu Ende kommen.

Orginalnoten des Schelleböumchenlieds

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Zusammenstellung: Wolfgang Doppelfeld, Dr. Thomas Bons

1992/2001

Infos und Anfragen:

karneval@blankenheim-info.de

 

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