398 Jahre Karneval in Blankenheim

Pressebericht Seite 11
 

Home
Vorstellung
Chronik
Karnevalsverein
Karnevalsbrauchtum
Geisterzug
Pressearchiv
Fotos 2001
Termine
Kirmes
Mundart
Karnevalsmuseum
Prinzen der Neuzeit
Orden
Spassiges Bilder2007

 

Pressebericht Seite 11

Archiv der Rubrik Lokales - Euskirchen vom 26.02.2001:

Fernsehen berichtete live vom Blankenheimer Geisterzug

Kreischende Gespenster im Licht des bengalischen Feuers

Blankenheim. "Es ist schon eine einmalige Atmosphäre", stand eine Geisterzugbesucherin am Samstagabend staunend vor dem Georgstor in Blankenheim, als das bengalische Feuer entzündet wurde und die Kaisergarde Blankenheim Aufstellung nahm, um den traditionellen Geisterzug im historischen Ahrstädtchen passieren zu lassen.

Besucher, die zum ersten Mal nach Blankenheim kamen, irrten ruhelos umher. Vor dem Georgstor kündigten Böllerschüsse im dunklen Ort den Geisterzug mit dem Obergeist Prinz Frank I. (Bertram) an, der hoch zu Ross auf "Leo" durch die Gassen ritt. Ihm voran kehrten Hexen mit langen Birkenbesen den Weg frei und die "Jecke Böhnchen" sprangen zum "Juh-Jah, Kribbel en d`r Botz!" dem Schellebäumchen und dem Obergeist voran. Dahinter folgte die spukende, jutzende Schar der vielen hundert Geister, die mit ihrem Kreischen und den allgegenwärtigen "Juh-Jah"-Rufen in den winkeligen und romantischen Gassen unterhalb der Grafenburg den Winter das Fürchten lehrten. Mit Kind und Kegel reisten die Geister aus allen Himmelsrichtungen an. Denn den Geisterzug aktiv mitzuerleben, das ist schon etwas Besonderes. Und für Blankenheim jedes Jahr eine Attraktion.

Um mitzumachen, bedarf es nur eines Bettuchs, einer Pechfackel und ein wenig Kondition - oder auch nicht: Ein Vater, der mit seinen beiden kleinen Söhnen mitgesprungen war, meinte stolz, aber völlig außer Puste: "So, das war`s! Und nun geht es ab nach Hause!" Schon vor dem Umzug hatte der Karnevalsverein zum Empfang und zur Verleihung der diesjährigen Geisterorden ins historische Georgstor eingeladen. Geisterorden erhielten Bürgermeister Karl-Heinz Gatzen, Friedhelm Elsen, Fritz Schlemmer, Toni Blauhartz aus Opladen, Peter Hohn vom VdK Düren, Erich Schell, Wilfried Schnorrenberg, Werner Schmitz (Präsident der "Gemötliche Dörfer" aus Blankenheimerdorf) und das Prinzenpaar Frank I. mit Prinzessin Sabine (Breuer) aus Einruhr.

Die Tollitäten aus Einruhr waren erstmals zu Gast in Blankenheim. Jedoch kennen sich der Blankenheimer Prinz Frank und die Einruhrer Prinzessin Sabine sehr gut, denn sie waren Mitglieder des bekannten "Panikorchester" Blankenheimerdorf.

Das WDR-Fernsehen berichtete am Samstagabend direkt vom Geisterzug aus. Dafür mussten die Jecken auf die Minute genau mit den Fernsehleuten zusammenarbeiten, was hervorragend klappte. Tausende Besucher, die die engen Gassen säumten, zog das historische Karnevalsspektakel wiederum nach Blankenheim. Beim anschließenden Geisterball in der Weiherhalle sah Blankenheims Prinzessin Anja (Johnen) auch ihren Prinzen wieder, denn während des Geisterzuges blieb die Prinzessin im Georgstor und wurde dann nach dem Umzug von Gardisten der Kaisergarde zur Weiherhalle geleitet. Während des Geisterzuges wurden frische Brezeln an den Mann gebracht und auch der duftende Glühwein fand angesichts der frostigen Temperaturen reißenden Absatz. Am Sonntagmorgen waren die Karnevalisten schon wieder früh auf den Beinen, denn der nächste Termin, die traditionelle Mundartmesse zu Karneval, stand in der Pfarrkirche am Zuckerberg auf dem Programm. Anschließend war Schlüsselübergabe an der Ahrquelle.

Zurück Weiter

 

Home ] Nach oben ] Pressebericht  2001 ] Pressebericht Seite 2 ] Pressebericht Seite 3 ] Pressebericht Seite 4 ] Pressebericht  Seite 5 ] Pressebericht Seite 6 ] Pressebericht  Seite 7 ] Pressebericht Seite 8 ] Pressebericht  Seite 9 ] Pressebericht 2001 10 ] [ Pressebericht Seite 11 ] Pressebericht  Seite 12 ] Pressebericht Seite 13 ] Presseberichte 2001 Seite 14 ] Pressebericht Seite 15 ] [ nbsp;Pressebericht Seite 15 ] Pressebericht Seite 16 ]