398 Jahre Karneval in Blankenheim

Pressebericht 3
 

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Pressebericht 3

Burgen in der Ahrstraße



Ein wunderschöner Rosenmontagszug mit Rekordbeteiligung rollte durch Blankenheim.

Blankenheim - Der Ort an der Ahrquelle ist weithin bekannt für seine mächtige Burg. Am gestrigen Rosenmontag bekam das jahrhundertealte Gemäuer plötzlich zahlreichen Nachwuchs: Unter den mehr als 15 prachtvoll geschmückten Wagen und unzähligen Fußgruppen, die durch die Ahrstraße zogen, befand sich so manches Ebenbild der Burg: mal riesengroß, von einem Trecker gezogen, mal viel kleiner, im Schlepptau eines einzelnen Narren.

Begleitet wurden die zahlreichen Burgherren und -damen von einem Piratenschiff, einem Wagen voller Mohrhühner oder einer rollenden Tankstelle. Dort waren die Preise förmlich explodiert, kostete der Liter Sprit doch plötzlich 4,984 Euro. Erst beim zweiten Hinsehen wurde klar, dass es sich nicht um Super oder Diesel, sondern um „Eifelgeist“ handelte. Beim Erreichen des Georgstores wurde der Zapfbetrieb erst einmal eingestellt, damit die rollende Tankstelle ab- und nach dem niedrigen Tor wieder aufgebaut werden konnte.

„In Blankenheim gibt's das Hohental, im Dörfer Berg bauen wir das Neandertal“, nahm man die Baupolitik aufs Korn. Denn: „Der Unterschied, wir sagen's bloß, Neandertal war riesengroß.“

Nicht viel besser gingen die Narren mit dem Kreisverkehr um, der eigentlich schon im letzten Jahrtausend gebaut werden sollte. „Geplant wird er von vielen Leut', und wenn sie nicht gestorben sind, dann planen sie noch heut'“, lautete der Kommentar auf einem der Wagen.

„106 Prozent aller Schüler haben keine Ahnung von Prozent-Rechnung“, meinte eine Fußgruppe mit „pädagogisch Geschädigten“, die freimütig bekannte: „Wir sind alle Analpha-Behler.“

Derweil schleuderten Prinz Hermann-Josef I. und Prinzessin Fine kräftig Kamelle unters Volk. Ein riesiger Schirm auf dem Prinzenwagen schützte die Regenten vor dem Regen. Doch irgendwie schien das jecke Treiben die Wolken zu vertreiben: Je weiter der Zug die Ahrstraße hinaufkam, desto mehr ließ der Regen nach. Und so brauchten sich dann auch all die Clowns und Zwerge nur noch um die Feuchtigkeit zu kümmern, die aus den Flaschen kam.

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