398 Jahre Karneval in Blankenheim

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Pressebericht 1
Blankenheimer Pastor ist nun auch ein Prinz

von OLIVER GESCHWIND

BLANKENHEIM. Bis zuletzt hatten die Blankenheimer Narren fieberhaft gerätselt, wer den Karnevalsverein wohl durch die Session führen würde. Doch die Identität des neuen Regenten blieb bis zum vergangenen Freitag geheim, als im Hotel Finkenberg die offizielle Prinzenvorstellung stattfand.

Als nach 22 Uhr der Vorsitzende Hubertus Helmig, Sitzungspräsident Daniel Lörcks und Arno Trappen um Ruhe baten, damit sie das Geheimnis nun lüften könnten, war die Spannung auf ihrem Höhepunkt.

Von der Karnevalisten und Gästen hatten nur wenige bemerkt, dass der Elferrat des Vereins nicht mehr ganz komplett war, denn eines der Mitglieder hatte sich dezent aus dem Staub gemacht, um sich im Hinterzimmer das Prinzenkostüm überzustreifen: Es handelte sich um „Seine Geistlichkeit“ Pastor Karl-Heinz Stoffels, der die Blankenheimer Jecken nun als „Seine Tollität“ bis zum Aschermittwoch anführt.

Stoffels löst damit das Prinzenpaar Hermann Josef I. (Schmitz) und dessen Prinzessin Finchen ab, die sich aber noch nicht ganz aus dem Rampenlicht zurückziehen werden. Denn Hermann Josef Schmitz wird den neuen Prinzen gemeinsam mit Thomas Pick als Page nicht mehr von der Seite weichen.

Nicht fehlen dürfen im Blankenheimer Karneval die Jecken Böhnche alias Fritz und Kurt Schlemmer.

Bei soviel Beistand dürfte beim bunten Treiben im Ahrstädtchen nichts mehr schief gehen können, zumal es Prinz Karl-Heinz II. nicht schwer fallen dürfte, die Kanzel mit der Bütt zu tauschen. Der Geistliche gehört schon seit seinem Amtsantritt dem Blankenheimer Karnevalsverein an. Das Motto der Session lautet übrigens „Der Himmel laach, all Jlocke klinge, wenn ma in Blangem der Juh-Jah springe.

Am Samstag zogen die Narren erstmals in ihre neue „Hofburg“, das Blankenheimer Pfarrheim, ein, die immer dort bezogen wird, wo der Prinz zu Hause ist.

 

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