398 Jahre Karneval in Blankenheim

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Pfarrer Cäsar und seine Brasilianerin als Prinzenpaar

15.11.2004

Es sind zwei Jahre vergangen, seitdem ein Pfarrer Prinz war. Seit Samstag ist das schon seit der Kirmes 2004 gut gehütete Geheimnis um das neue Prinzenpaar des Karnevalsvereins von 1613 gelüftet. Der evangelische Pastor Cäsar als Christoph I. und Prinzessin Elsa regieren in der sehr kurzen Session das "Blangemer Narrenvolk".

Präsident Daniel Lörcks , ihm stand zur Seite mit viel Witz Arno Trappen , begrüßten im Hotel Finkenberg das närrische Publikum. Für schmissige Tanzmusik sorgte die Borsalino Band. Den ganzen Abend bis 22.15 Uhr herrschte Spannung und Geheimniskrämerei um das Prinzenamt. Im Jahre 2005 feiert die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ihr 500-jähriges Jubiläum. Der katholische Pfarrer Karl Heinz Stoffels bekam als erster den Jubiläumsorden von der Vorjahresprinzessin Heidrun überreicht und der scheidende Prinz Peter V. (Kruber) bemerkte: "Die schwarze Zunft hat sich im Ahrort durchgesetzt mit Pfarrern und Kaminfegern."

Daniel Lörcks und Arno Trappen machten sich mit zwei roten Röckchen, die sehr klein ausfielen, auf die Suche nach den "Jecke Böhnchen". Andreas Poensgen sowie Stefan Meyer passten hinein und werden dem Prinzenpaar "vorspringen". Verschiedene Personen im Lokal oder auch derjenige, der gerade von der Toilette kam, wurden befragt: "Willst du Prinz werden?" Plötzlich standen anstatt der traditionellen Männer die beiden Frauen Irmgard Fink und Christiane Weber vor der Hoteltreppe und erklärten sich bereit, die Aufgabe der Pagen zu übernehmen.

Christoph I. brachte in seiner Antrittsrede zum Ausdruck, dass er gerne mit seiner Frau das Prinzenpaar in Blankenheim stellen wolle. Der Pastor wohnt schon viele Jahre im Ahrort. "Wir sind noch Neulinge, aber mit den Pagen und den Jecke Böhnchen an der Seite freuen wir uns auf die kommende Session." Die Prinzessin ist eine waschechte Brasilianerin und bringt den Karneval aus ihrer Heimat mit, darum hat sie Samba im Blut. So lautet auch ihr Motto: "Mit Juh-Jah im Herzen, Samba im Blut, feiern wir die Blangemer Fasenaach doppelt so gut." Bürgermeister Rolf Hartmann, erst zwei Monate im Amt, musste schon den Löffel abgeben, denn aus den Reihen hörte man: "Dä mooß et liere". (jos)

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