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Bier und Obstler zum Erntedank

Zuschauermassen säumten am Sonntagnachmittag die Straßen in Dollendorf, um den farbenfrohen Erntedankzug zu erleben.

Dollendorf - Schon seit einigen Wochen hatten sich die Einwohner des kleinen Eifelortes mit großem Engagement auf das Spektakel vorbereitet. „Es wohnen knapp 800 Menschen in Dollendorf, von denen machen 500 in irgendeiner Form beim Zug mit“, erklärte Cheforganisator Franz Caspers.

Einige über 80-Jährige habe er sogar bremsen müssen. Jedenfalls konnte sich der Ortsvorsteher gestern auch wieder über ungezählte Kuchenspenden freuen.

Schon seit dem Vormittag konnte man an der Mehrzweckhalle alte landwirtschaftliche Geräte bei Vorführungen betrachten. Im Umfeld waren zahlreiche Stände aufgebaut, an denen hungrige Gäste nicht nur die selbst gebackenen Kuchen, sondern auch andere landwirtschaftliche Produkte verspeisen konnten. Auch zum Stillen des Durstes gab es Bewährtes von heimischer Produktion: Auf Bier und Obstler müsste man schließlich verzichten, gäbe es nicht die Bauern.

Als dann die Kirchturmglocke 14 Uhr schlug, kam wie auf Bestellung die Sonne hinter einer Wolke hervor, und eine Abordnung der Feuerwehr bog pünktlich als Eröffnungstrupp auf die festlich geschmückte Antoniusstraße ein. Darauf folgte die Erntekrone, unter der eine Dollendorfer Frauengruppe ihre althergebrachten Tänze aufführte. In gemächlichem Tempo ging der Zug durch den Ort, immer wieder spendeten die Zuschauer spontan Beifall. Besonders interessant waren auch die vielen historischen Traktoren, die Festwagen oder Arbeitsgeräte über die Straßen zogen. Vor rund 40 Jahren gab es noch über 100 Bauern in Dollendorf, heutzutage sind es nur noch vier. Das Bauernsterben haben also zumindest die Fahrzeuge überlebt. Als bestens gepflegte Schmuckstücke verrichten sie immer noch ihren Dienst.

„Spinnen wie vor 100 Jahren, das lohnt sich zu bewahren“, hieß das Motto auf einem Wagen, der mit den entsprechenden Kleidungsstücken geschmückt war. Auf einem anderen Wagen konnte man sehen, dass die Ernte in diesem Jahr nicht schlecht war. Knackige Äpfel und dicke Kartoffeln sprachen eine eindeutige Sprache. „Mais und Rüben aus der Eifel“ hieß es auf einem anderen Schild. Für gewöhnlich denkt man ja, dass Rüben nur im flachen Teil des Kreises Euskirchen angebaut werden, wo die Böden weitaus fruchtbarer sind. Doch der Bauer auf dem Anhänger versicherte hoch und heilig, dass die Rüben von einem Feld direkt neben dem Ortseingang von Dollendorf stammen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Dorfmusikanten aus Uedelhoven, die Musikvereine aus Reetz und Hüngersdorf sowie der Spielmannszug aus Pelm bei Gerolstein.

Nur einmal musste man in Deckung gehen: Denn von einem Hochsitz aus legte ein Jäger seine Flinte an. Doch wie man auf dem Wagen zu seinem Fuße sehen konnte, hatte er es lediglich auf allerlei Waldtiere abgesehen.

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