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DRK Blankenheim
Der Ortsverein zog aus dem
"Palast" in den Keller um 

Blankenheim - "In der kleinsten Hütte kann es am gemütlichsten sein", sprach Bernie Müller, Kreisvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dem Blankenheimer Ortsverein am Freitagabend Trost zu.

Denn dieser hatte zu einem Empfang geladen, nachdem der Umzug vom geräumigen ehemaligen Amtsgericht in die Kellerräume der gegenüberliegenden DRK-Kindertagesstätte nun abgeschlossen ist. "Hier sind ja auch die Decken nicht so hoch", hob Müller einen weiteren Vorteil der neuen Unterkunft hervor. 

Während der vergangenen drei Monate hatten freiwillige Helfer des DRK-Ortsvereins, der rund 20 aktive und über 500 passive Mitglieder in der Gemeinde Blankenheim hat, rund 300 Stunden unbezahlte Arbeit investiert.

In einem Flur, der nun als Lager dient, und einem Kellerraum, der zu einem kombinierten Aufenthalts- und Schulungsraum sowie zu einer Küche umgebaut wurde, ist nun mit Hilfe der Gemeinde das neue Domizil des Ortsvereins entstanden. 

"Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir eine neue Unterkunft gefunden haben", meinte Peter Müller, der Vorsitzende der Ortsgruppe. In seiner Ansprache dankte er vor allem vier fleißigen Helfern: Josef Breuer (Fachmann Elektro), Josef Haas (Fachmann Fliesen, Putzen, Stemmen), Hubert Schröder (Fachmann Schreinerarbeiten) und Dirk Koppenstedt (Fachmann für Ein- und Ausräumen sowie für"Anschleppen von allem möglichen Unrat").

Alle vier erhielten als Dankeschön ein kleines Präsent.Auch die Blankenheimer Feuerwehr hatte beim Umzug mitgeholfen, und so durfte sich auch Josef Hellendahl über ein kleines Geschenk freuen. 

Auch die Polizei, jahrelang zusammen mit dem DRK im ehemaligen Amtsgericht untergebracht war, hatte ein Präsent mitgebracht: Ein Teddy in Uniform soll die Erinnerung an gemeinsame Zeiten wach halten. Der stellvertretende Bürgermeister Franz Caspers dankte im Namen der Gemeinde und wünschte dem DRK "frohes Arbeiten im Interesse der hilfsbedürftigen Menschen". 

Nach dem Umzug vom "Palast" in den Keller konnte Peter Müller verkünden, dass nun auch eine Örtlichkeit für die Abnahme der Blutspenden gefunden wurde. Dies wird in Zukunft in den Räumen des Kindergartens geschehen.

Der nächste Blutspendetermin ist am morgigen Mittwoch. Dann hat sich auch prominenter Besuch angesagt: Das Blankenheimer Prinzenpaar Frank I. und Prinzessin Anja mit seinem Gefolge will sich den lebensnotwendigen Saft abzapfen lassen. 

Die größte Sorge von Peter Müller ist jedoch eine ganz andere: "Der fehlende Nachwuchs bedrückt mich mehr als die neue Unterkunft." Müller appellierte deshalb an junge Menschen, sich im DRK zu engagieren. 

Kölner Stadtanzeiger vom 23.01.2001

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