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Kölner Stadtanzeiger vom 05.02.2001

Erich Wollenweber spendete 100 Mal Blut

Ehrung in der Kindertagesstätte - Blankenheimer finanzieren Präsente selbst

jop Blankenheim - Insgesamt 400  Liter Blut spendeten Blankenheimer Bürger im vergangenen Jahr bei den Terminen des DRK-Ortsvereins. Diese Zahl gab der Vorsitzende Peter Müller bei der Ehrung der Blutspender in der DRK-Kindertagesstätte bekannt. Rund ein dutzend Blutspender war zu einer Feierstunde erschienen, die mit einem gemütlichen Essen endete.

Treue Blutspender ehrte der DRK-Ortsverein in der Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes.
(Bild: Johannes Puderbach)

Da der zentrale DRK-Blutspendedienst in Breitscheid keine Geschenke mehr finanziert, wie Müller bedauerte, hatte der Ortsverein in seine Kasse gegriffen. So gab es, je nach dem wie oft man sich das Blut hatte abzapfen lassen, eine Flasche Sekt, einen Karton mit Wein oder gar einen Präsentkorb. Selbstverständlich wurden auch Ehrennadeln und Urkunden übereicht. Helga Breuer, im Ortsverein für Blutspenden zuständig, hatte die frohe Kunde parat, dass auch die Spender, die im letzten Jahr geehrt wurden und damals leer ausgingen, nun ein Geschenk nachgereicht bekommen.

Noch rund zwei Jahre wird es dauern, bis in Blankenheim eine besondere Ehrung ansteht. Denn man wartet darauf, dass sich der 20.000. Blutspender meldet. Zurzeit ist man bei einem Stand von 18.780 angekommen.

Den großen Kliniken fehlen einfach die Reserven", sagte Müller und appellierte an die Jubilare, weiterhin dem DRK treu zu bleiben. Medienberichte, wonach das DRK mit dem Blut große Geschäfte mache, stimmten so nicht, erklärte der Vorsitzende. Allerdings sei in vielen Verbänden "Mist" gemacht worden. Diese Fälle seien aber mittlerweile geklärt.

Im Mittelpunkt der Ehrungen stand Erich Wollenweber aus Zingsheim, der sich bereits 100 Mal hatte anzapfen lassen. Kaum hatte er seine Ehrennadel am Revers, öffnete Wollenweber seine Jackentasche und holte ein Döschen hervor. Darin verbarg sich rund ein halbes Dutzend Ehrennadeln, die er bisher schon bekommen hatte. "Ich habe keine so breite Brust, so dass ich so viele Nadeln nicht gleichzeitig tragen könne.

25 Mal haben Elisabeth Linden, Hildegard Zimmers (beide Waldorf), Klaus Wassong, Gerhard Staubach (beide Freilingen), Huberta Müller, Hermann Josef Esser (beide Blankenheim), Wilhelm Schnichels (Marmagen), Paul Aldenhoven (Lommersdorf), Peter Wassong (Reetz), Horst Günther Meyer (Dollendorf), Jürgen Bauer, Rita Zimmermann und Uwe Breuer (alle Blankenheimerdorf) Blut gespendet. Konrad Reetz (Ripsdorf), Johannes Hähn und Josef Eich (beide Hüngersdorf) waren 50 Mal dabei. 75 Mal spendeten Hubert Queins (Blankenheim), Heinrich Nill (Blankenheimerdorf) und Willi Schmitz (Reetz) ihren Lebenssaft.

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Mail: drk@blangem.de

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