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DRK

DRK Blankenheim

aus Kölner-Stadtranzeiger v. 12.08.2002
Gebrauchtwagen wurde wieder aufpoliert

Moderne Rettungstechnik - DRKler für langjähriges Engagement ausgezeichnet

Das neue Einsatzfahrzeug des DRK-Ortsvereins Blankenheim wurde am Samstag feierlich seiner Bestimmung übergeben.

VON JOACHIM SPROTHEN

Blankenheim - Womöglich fiel der sonst übliche gemeinsame Jahresurlaub deshalb aus: Der Blankenheimer Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) musste für eine Neuanschaffung sparen. Zu einer kleinen Feier in der DRK-Unterkunft am Nonnenbacher Weg reichte es am Samstag aber noch.
Dabei konnten die Mitglieder, Gönner und Freunde des DRK auch gleich in Augenschein nehmen, wofür sie den Gürtel etwas enger geschnallt hatten:
Das neue Einsatzfahrzeug des Ortsvereins stand, auf Hochglanz poliert und nett geschmückt, auf dem Parkplatz, wo der katholische Geistliche Karl-Heinz Stoffels und sein evangelischer Kollege Christoph Cäsar zur feierlichen Einsegnung schritten.
Mit 500 Mitgliedern ist das Blankenheimer DRK zwar nicht eben klein. Aber "rund 75 000 Euro für ein Neufahrzeug waren utopisch", meinte der kürzlich wiedergewählte Vorsitzende Peter Müller. Die 20Aktiven werden mit dem Blankenheimer Notarzt Dr. Thomas Bons mit einem "neuen" gebrauchten Fahrzeug zu ihren Einsätzen eilen. Der "VW LT" hat bereits 140 000 Kilometer und acht Jahre auf dem Buckel. Etwas über 20 000 Euro mussten die Blankenheimer an den Vorbesitzer überweisen. Der Ortsverein, der Kreisverband und einige Spender hatten dafür in einen gemeinsamen Topf eingezahlt. Der VW war zuvor beim DRK-Rettungsdienst in Bonn-Wachtberg im Einsatz.

Rund 75 000 Euro für ein Neufahrzeug waren völlig utopisch
DRK-VORSITZENDER
PETER MÜLLER

Man sehe dem Wagen sein Alter aber nicht an, meinte der stellvertretende Bürgermeister Franz Caspers. Das Fahrzeug ist technisch auf dem allerneuesten Stand und unter anderem mit Defibrillator, EKG und Beatmungsgerät ausgerüstet. Das war auch der Grund dafür, den alten Mercedes, Baujahr 1986, auszumustern. Bereitschaftsleiter Dirk Koppenstedt: "Das alte Fahrzeug war lediglich für Krankentransporte geeignet, bot aber nicht die jetzt gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen für notärztliche Behandlungen.
Wo man schon mal so nett beisammen war, ergriffen Peter Müller und sein Namensvetter, der Kreisverbandsvorsitzende Bernie Müller, die Gelegenheit, verdiente Blankenheimer DRKler auszuzeichnen: Dirk Koppenstedt bekam die "Auszeichnungsspange für fünf Dienstjahre'', was zu leichtem Protest führte. Denn er ist bereits mindestens drei Mal so lange im Einsatz. Dass Koppenstedt früher in Köln tätig war, scheint in der Buchführung des DRK irgendwie verschütt gegangen zu sein.
Bei den anderen Ehrungen lag man aber anscheinend richtig: Kassiererin Susanne Koppenstedt wurde für zehn ehrenamtliche Dienstjahre, die Ehepaare Helga und Josef Breuer sowie Erna und Werner Friesen für 25-jährige und Ferdinand Keppler für 30-jährige Tätigkeit ausgezeichnet. Helga Breuer wurde am Samstag gleich zwei Mal geehrt. Sie ist seit nunmehr 25 Jahren auch Leiterin des Blutspendedienstes und bekam dafür eine Urkunde des Landesverbandes überreicht. Wie auch Heinz Tobias, der ebenfalls seit 25 Jahren mithilft, den Spendern Blut abzuzapfen.


Die Geistlichen Karl-Heinz Stoffels (links) und Christoph Cäsar gaben dem neuen Einsatzfahrzeug den Segen. 


Peter Müller (links und sein Namensvetter Bernie (rechts) waren für die Ehrung verdienter Mitglieder zuständig. BILDER: SPROTHEN

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